<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Newsletter &#8211; Integratives Yoga Bern</title>
	<atom:link href="https://integrativesyoga.ch/category/newsletter/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://integrativesyoga.ch</link>
	<description>Yoga, Tantra &#38; Meditation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Aug 2024 14:38:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://integrativesyoga.ch/wp-content/uploads/2021/03/cropped-site_icon_integratives-32x32.png</url>
	<title>Newsletter &#8211; Integratives Yoga Bern</title>
	<link>https://integrativesyoga.ch</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Newsletter 2024 / 08 &#124; Die Stimme des Herzens</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2024/08/22/newsletter-2018-09-die-stimme-des-herzens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 11:15:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2670</guid>

					<description><![CDATA[Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.” &#8211; A. de Saint -Exupéry Oft hören wir im Alltag vor allem auf unseren analytischen Geist, der argumentiert, abwägt und kalkuliert. Die Gedanken drehen sich im Kreis und wir spielen eine Situation immer wieder durch, um herauszufinden, wie wir uns hätten&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2024/08/22/newsletter-2018-09-die-stimme-des-herzens/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2024 / 08 &#124; Die Stimme des Herzens</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.” </em></p>
</blockquote>



<p>&#8211; <em>A. de Saint -Exupéry</em></p>



<p>Oft hören wir im Alltag vor allem auf unseren analytischen Geist, der argumentiert, abwägt und kalkuliert. Die Gedanken drehen sich im Kreis und wir spielen eine Situation immer wieder durch, um herauszufinden, wie wir uns hätten verhalten sollen oder wie wir in Zukunft in einer ähnlichen Situation reagieren könnten. Bei Entscheidungen wägen wir Pro und Contra ab. Wie wäre es, wenn unsere Aufmerksamkeit vom Kopf ins Herz kommt und wir auf die leise innere Stimme hören, die in der Stille und Zentriertheit wahrnehmbar wird? Wie können wir in unserem Leben auf diese Stimme hören und die Verbindung zu unserem Herzen aufrechterhalten?&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wir brauchen Momente in unserem Alltag, in denen wir uns Zeit nehmen für Stille und Achtsamkeit. Vielleicht gelingt uns das, wenn wir einen Moment in der Natur verbringen, ohne andere Menschen um uns herum oder auch einfach Zuhause an einem Platz, an dem wir uns wohlfühlen. Die äussere Stille ist hilfreich, um innere Ruhe zu schaffen. In dieser Stille erlauben wir uns einfach zu sein und wahrzunehmen, ohne zu beurteilen und zu analysieren. Wir brauchen auch kein Ziel für diesen Moment, es genügt, einfach da zu sein.</p>



<p>&nbsp;In der eigenen Mitte zu sein bedeutet, dass wir das, was gerade in unserem Leben ist, annehmen können, akzeptieren können. Manche Dinge sind einfach anzunehmen, andere schwieriger. Doch nichts ist zufällig in unser Leben getreten, alles birgt eine mysteriöse Lektion in sich für uns.</p>



<p>Aus dem Herzen handeln heisst auch Verantwortung zu übernehmen für sich und sein Leben, in all seinen Aspekten. Wenn wir Verantwortung übernehmen, dann suchen wir nicht im Aussen Schuldige für unsere Situation, sondern erkennen, warum sie in unserem Leben ist. Durch die innere Zentriertheit können sich manchmal auch unerwartete Ideen präsentieren, die sich unser niedere Geist&nbsp; nicht hätte vorstellen können. Wir treffen auf dem Weg auf Situationen oder haben Begegnungen, die uns weiterhelfen (Synchronizitäten), das Richtige kommt genau zur richtigen Zeit. Ganz in unserer Mitte fühlen wir, dass wir vom Leben getragen werden und dass alles harmonisch im Fluss ist. Wir fühlen uns immer lebendiger und authentischer.</p>



<p>Je öfter wir das Fokussieren auf das Herz praktizieren, desto leichter fällt es uns zentriert zu sein, sogar im Handeln und in Situationen, in denen wir nicht Zeit finden, uns zu einem stillen Ort zurück zu ziehen. Es fühlt sich an, als ob man sich im Auge des Sturms befindet und nichts kann die innere Ruhe erschüttern und man fühlt tiefen Frieden und Freude, die vom Aussen unabhängig sind. Wenn dieser Zustand andauernd ist, zeigt er an, dass unsere Seele erweckt worden ist (<em>jivatma</em> in Sanskrit) und wir haben eine wichtige Stufe auf dem Yogapfad erreicht. Sie ist ein Tor zu weiteren höheren Bewusstseinsstufen und führt uns zu unserem Höheren Selbst (<em>Atman</em> in Sanskrit).</p>



<p><strong>Übung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Suche einen ruhigen Platz an dem du dich wohlfühlst.</li>



<li>Setze dich mit aufrechter Wirbelsäule hin.</li>



<li>Schliesse die Augen.</li>



<li>Nimm deinen Körper wahr. Entspanne.</li>



<li>Nimm die Atmung wahr ,ohne sie zu beeinflussen.</li>



<li>Erlaube dir zu sein.</li>



<li>Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf deine innere Mitte (auf das spirituelle Herz), lass die Aufmerksamkeit nach Innen gehen.</li>



<li>Wenn Gedanken kommen, lass sie vorbeiziehen.</li>



<li>Wenn du magst verwende Musik, die das Zentrieren im spirituellen Herz unterstützt, z.B. </li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="♪♫Flowers of the Forest ~ Mike Oldfield" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/xRzVrpgLpUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Oder die Playliste:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Music for heart &amp; Soul" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLAc7AxJGFuZeiEWxo3MPM0UoSIE1nzU-s" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Halte die Augen geschlossen (das Video ist sekundär).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lass dir für diese Meditation 15-20 Zeit.</li>



<li>Kehr langsam zurück zur Umgebung.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erinnere dich im Alltag an den Zustand der Zentriertheit und kehre dahin zurück, egal was du gerade tust und wo du gerade bist.</li>
</ul>



<p><em>Die Zentrierung im spirituellen Herz ist auch eines der wichtigen Themen in unserem Tantrayoga Kurs. Sei dabei!</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2023 / 09 &#124; Asana</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2023/09/01/newsletter-2023-09-asana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 11:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2658</guid>

					<description><![CDATA[Warum praktizieren wir im integrativen Yogakurs und im Tantrayogakurs Asanas, also Körperstellungen, welche manchmal vielleicht sogar exotisch anmuten? Das Wort asana stammt aus dem Sanskrit und bedeutet auf Deutsch “Sitz” oder “Haltung”. Asanas sind also Körperhaltungen, welche für eine Weile gehalten werden; wir halten wortwörtlich inne. Im achtstufigen Yoga nach Patanjali ist Asana die dritte&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2023/09/01/newsletter-2023-09-asana/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2023 / 09 &#124; Asana</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Warum praktizieren wir im integrativen Yogakurs und im Tantrayogakurs Asanas, also Körperstellungen, welche manchmal vielleicht sogar exotisch anmuten?</p>



<p>Das Wort asana stammt aus dem Sanskrit und bedeutet auf Deutsch “Sitz” oder “Haltung”. Asanas sind also Körperhaltungen, welche für eine Weile gehalten werden; wir halten wortwörtlich inne. Im achtstufigen Yoga nach Patanjali ist Asana die dritte Stufe. Zusammen mit den ethischen Grundregeln des Yogapfades, genannt Yama und Niyama, welche die zwei ersten Stufen bilden, bereiten uns die Asanas auf die höheren Stufen des Yogas vor, auf die Meditation. Die Wurzeln des physischen Yogas liegen im Tantrayoga, welches lehrt, dass der Körper der Tempel der Seele und des Bewusstseins ist. Er ist am leichtesten zugänglich (im Vergleich zur Psyche und zum Geist) und dient uns als Werkzeug, um unser Bewusstsein zu erweitern.</p>



<p>Mehrere Gründe können genannt werden für die Praxis von Asanas:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dehnen der Muskeln, Bänder und Sehnen</li>



<li>Fördern der Beweglichkeit der Wirbelsäule</li>



<li>Regulierung der Hormonausschüttung</li>



<li>Regulierung des Nervensystems<br></li>
</ul>



<p>Nun können wir entgegnen, dass andere Bewegungsarten diese Wirkungen auch haben- warum also Yoga?<br>Hatha Yoga hat noch mehr zu bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Harmonisierung and Stärkung der subtilen Energiekörper</li>



<li>Bewusstwerdung und Harmonisierung der Energiezentren (Chakren)</li>



<li>Trainieren des Konzentrationsvermögens</li>



<li>Bewusstseinserweiterung (Selbst-Bewusstsein, Selbsterkenntnis)</li>



<li>Entwicklung unseres vollen Potentials bis zur Erleuchtung (Samadhi)<br></li>
</ul>



<p>Wenn wir regelmässig Yoga praktizieren, können wir unsere Entwicklung bewusst unterstützen und vorantreiben. Nehmen wir ein Beispiel:</p>



<p><strong>Ich möchte mehr Mitgefühl manifestieren.</strong></p>



<p>Um dieses Ziel zu erreichen, schaue ich in meine yogische Werkzeugkiste und suche das passende Werkzeug- damit ich es finde, hilft mir die Übersicht mit den sieben Hauptenergiezentren (Chakren). Mitgefühl befindet sich auf der Schwingungsebene des vierten Chakras, des Herzchakras. Also wähle ich Asanas, welche dieses Energiezentrum aktivieren und harmonisieren und baue diese in mein tägliches Übungsprogramm ein. Wenn ich schon weiter fortgeschritten bin, kann ich zusätzlich auch eine geeignete Pranayamamethodeo der Meditation aussuchen, welche dieses Ziel unterstützt. Nach einigen Wochen überprüfe ich in meinem Alltag, ob es mir besser und häufiger gelingt, Mitgefühl zu verspüren und auszudrücken.</p>



<p><strong>Wie können physische Stellungen gewisse Bewusstseinszustände erwecken und verstärken?</strong></p>



<p>Unser Körper ist wie eine Antenne und die Haltung bringt den Körper in Verbindung mit einer bestimmten Schwingungsfrequenz- wie bei einem Radio. Wenn wir nun zusätzlich unseren Fokus auf die gleiche Schwingungsfrequenz ausrichten (indem wir auf das entsprechende Chakra fokussieren), dann wird die Resonanz mit dieser Energie noch um Vieles verstärkt.</p>



<p><strong>Dazu kannst du selber einen kleinen Versuch durchführen, genannt Power Posing (moderne wissenschaftliche Erkenntnis).</strong></p>



<p>Amy Cuddy hat sich mit Körpersprache beschäftigt und herausgefunden, wie stark sich die Körperhaltung auswirkt auf unser Leben:<a href="https://www.youtube.com/watch?v=r7dWsJ-mEyI"> https://www.youtube.com/watch?v=r7dWsJ-mEyI</a></p>



<p>Probiere die Power Poses aus und bemerke, wie du dich fühlst. Du kannst dazu auch unterstützende Musik abspielen:<a href="https://integrativesyoga.ch/wp-content/uploads/2023/09/PowerPoses.mp3"> Musiklink</a></p>



<p>Vereinfacht gesagt könnte man sagen, dass physisches Yoga ein sehr ausgeklügeltes Power Posing mit fast unzähligen Möglichkeiten ist, um mit Hilfe des Körpers bestimmte Eigenschaften und Zustände in unserem Wesen zu erwecken und zu stärken und gleichzeitig einen perfekt gesunden Körper zu erhalten, sowie einen fokussierten Geist. Die bekannte Beweglichkeit, welche durch Yoga erreicht wird, ist sozusagen eine gute Nebenwirkung und keine Voraussetzung.</p>



<p>Und das ist noch nicht alles! Yogasutra 2.47 (von Patanjali) ergänzt: &#8218;prayatna-śaithilyānanta-samāpattibhyām&#8216;: Die Stellung (Asana) wird durch Loslassen von Spannungen und durch Meditation auf das Unendliche gemeistert. Vollständiges Asana geht damit über den körperlichen Sinn der Übung hinaus und führt uns dazu, letztendlich uns unseres Höchsten Selbstes (Atman) gewahr zu werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://integrativesyoga.ch/wp-content/uploads/2023/09/PowerPoses.mp3" length="4324286" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2023 / 07 &#124; Der jährliche Hiatus-Moment</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2023/07/01/newsletter-2023-07-der-jaehrliche-hiatus-moment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 11:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2660</guid>

					<description><![CDATA[The extremely pure conscious reality transcends all talk of succession and its absence.” Abhinavagupta Jeder Prozess hat eine zyklische Struktur, wie wir schon im letzten Newsletter ausgeführt haben. Diese Struktur wird in den Schriften des kaschmirischen Shaivismus detailliert beschrieben. Aus aktuellem Anlass lenken wir unsere Aufmerksamkeit dieses Mal nicht auf den Anfang, sondern auf den&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2023/07/01/newsletter-2023-07-der-jaehrliche-hiatus-moment/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2023 / 07 &#124; Der jährliche Hiatus-Moment</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>The extremely pure conscious reality transcends all talk of succession and its absence.” Abhinavagupta</p>
</blockquote>



<p>Jeder Prozess hat eine zyklische Struktur, wie wir schon im letzten Newsletter ausgeführt haben. Diese Struktur wird in den Schriften des kaschmirischen Shaivismus detailliert beschrieben. Aus aktuellem Anlass lenken wir unsere Aufmerksamkeit dieses Mal nicht auf den Anfang, sondern auf den Wendepunkt oder auf die Pause, die in jedem Prozess auftaucht. Diese Pause oder Auszeit wird Hiatus (engl.) genannt. In diesem Moment steht alles still und eine Lücke in der Struktur entsteht. Diese Pause ermöglicht einen Zugang zur Stille und zur Transzendenz, die hinter jedem Phänomen steht. Während dieses Stillstands ist es leicht, die Energie neu auszurichten und dem Prozess, der nach der Pause weiterläuft, einen neuen Impuls zu geben.</p>



<p>Am 27. August ist der jährliche Hiatus dieses Kalenderjahres. In der Regel ist der Stillstand jedes Kalenderjahres Ende August. Zu diesem Anlass organisieren wir eine Meditation, die zum Ziel hat, in die Stille des Moments einzutauchen. Uns eröffnet sich die Möglichkeit, uns neu zu orientieren oder auch den laufenden Prozessen einen neuen, bewussten Impuls zu geben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2022 / 12 &#124; Die Polarität</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2022/12/01/newsletter-2022-12-die-polaritaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 12:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2662</guid>

					<description><![CDATA[Das Prinzip der Polarität besagt, dass alle manifestierten Dinge &#8218;zwei Seiten&#8216; haben, &#8218;zwei Aspekte&#8216;, &#8218;zwei Pole&#8216;, und dass &#8218;alles sein Gegenteil hat&#8216;, mit mannigfaltigen Abstufungen zwischen den beiden Extremen.&#8220; &#8211; Kybalion (ein Text der hermetischen Weisheit) Polarität ist ein Ausdruck der universellen Dualität. Um die Polarität besser zu verstehen, muss man davon ausgehen, dass das&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2022/12/01/newsletter-2022-12-die-polaritaet/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2022 / 12 &#124; Die Polarität</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Prinzip der Polarität besagt, dass alle manifestierten Dinge &#8218;zwei Seiten&#8216; haben, &#8218;zwei Aspekte&#8216;, &#8218;zwei Pole&#8216;, und dass &#8218;alles sein Gegenteil hat&#8216;, mit mannigfaltigen Abstufungen zwischen den beiden Extremen.&#8220; &#8211; Kybalion (ein Text der hermetischen Weisheit)</p>



<p>Polarität ist ein Ausdruck der universellen Dualität. Um die Polarität besser zu verstehen, muss man davon ausgehen, dass das Universum eine Einheit ist, die ständig zwei Pole hervorbringt, die nebeneinander existieren. Die Idee oder der Plan des Universums, der sich in der Schöpfung entfaltet, wird durch die ständige, dynamische Erzeugung der Gegensatzpaare ermöglicht.</p>



<p>In der alten chinesischen Weisheit wird das Symbol von Yin und Yang durch einen Kreis ausgedrückt, der zu gleichen Teilen in eine schwarze und eine weisse Hälfte unterteilt ist. Jede Hälfte des Kreises enthält einen Punkt in der entgegengesetzten Farbe. Das Yin, die schwarze Hälfte, und das Yang, die weisse Hälfte, stehen jeweils für unterschiedliche Qualitäten.</p>



<p>Dieses Symbol zeigt, dass die Gegensätze miteinander verbunden sind und nicht ohne einander existieren können. Sie sind Teil desselben Ganzen, und die beiden gegensätzlichen Eigenschaften können in Harmonie existieren und sich gegenseitig ergänzen. Dieser letzte Aspekt wird durch die weiche &#8222;S&#8220;-Form dargestellt, die die beiden Hälften trennt, und nicht durch eine scharfe Linie. Die kleinen Kreise innerhalb jeder Hälfte zeigen, dass nichts absolut ist. In jedem Yin gibt es unweigerlich auch ein Yang und umgekehrt. Der äußere Kreis dieses Symbols steht für die Gesamtheit des Universums.</p>



<p><strong>Tantrische Sichtweise der Polarität</strong></p>



<p>Im Tantra wird gesagt, dass, &#8222;alles, was existiert, ist eine Schöpfung der beiden komplementären Prinzipien: männlich und weiblich. In der Schöpfung wird das Höchste zu Shiva und Shakti, dem statischen und denmdynamischen Aspekt des transzendentalen Bewusstseins.&#8220;</p>



<p>Das gesamte Universum wird durch den kosmischen Liebesakt zwischen Shiva, dem Bewusstsein oder dem männlichen Prinzip, und Shakti, der Energie oder dem weiblichen Prinzip, aufrechterhalten. Shiva und Shakti, das kosmische Paar, stellen archetypische polare Gegensätze dar: männlich und weiblich; Yang und Yin. Shiva wird durch den aufgerichteten Lingam oder Phallus symbolisiert, Shakti durch die allumfassende Yoni oder Vulva. Der Lingam und die Yoni sind polare Gegensätze, aber gleichzeitig ergänzen sie sich perfekt und vereinen sich leicht in liebender Ekstase.</p>



<p>Die bewusste Nutzung und Verstärkung der polaren Anziehung ist ein geheimer Schlüssel zum Glück in einer Paarbeziehung. Sie hält Anziehung und Leidenschaft lebendig und liefert die notwendige Energie für die Vergeistigung der beiden Liebenden.<br>Je stärker die männlichen und weiblichen Energien in einem Paar sind, desto stärker ist die Anziehung zwischen den beiden. Wenn also eine Frau in ihrer Weiblichkeit wirklich entspannt ist und ein Mann sich in seiner Männlichkeit wohlfühlt, ist es viel einfacher, in einer Beziehung Erfüllung zu finden. Wenn ein Mann seine männlichen Qualitäten steigert, wird er in der Lage sein, auch die wunderbaren weiblichen Qualitäten in sich aufzunehmen, und wenn eine Frau ihre Weiblichkeit steigert, kann sie gleichzeitig die männlichen, bewussten Qualitäten entwickeln, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren.</p>



<p>Wenn Yin und Yang in einem Mann oder einer Frau vollständig ausgeglichen sind, erwacht ein ganz besonderer Bewusstseinszustand, der als der glorreiche androgyne Zustand bekannt ist, der mit dem Nullpunkt oder dem neutralen Zustand verbunden ist, in dem sich Plus und Minus in perfekter Balance vereinen. Der androgyne Zustand stärkt und erweckt die spirituelle Kraft des Wesens.</p>



<p><strong>Konkrete Methoden, wie die individuelle Polarität ausgeglichen werden kann:</strong>&#8211; <strong>Gesunder Schlaf</strong>: Ausreichend und früh zu schlafen erhöht die Yang-Energien.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bewegung</strong>: Sie bewirkt eine tiefere Atmung, wodurch der Körper mehr solar (yang) wird.</li>



<li><strong>Die Praxis liebeserotischer Kontinenz</strong>: Trennung von Orgasmus und Ejakulation im Liebesakt verstärkt die Yang-Energien.</li>



<li><strong>Stressreduzierung</strong>: Stress hat eine starke Yin-Wirkung auf den Körper, entzieht uns lebenswichtige Nährstoffe und schädigt das System, was zu Degeneration führt.</li>



<li><strong>Teilnahme an Vira- und Shakti-Gruppen</strong>: Gruppen speziell für Frauen, Shakti-Gruppen genannt, und für Männer, Vira-Gruppen genannt, in denen spirituelle Vorstellungen und Praktiken, die in direktem Zusammenhang mit dem Weiblichen und Männlichen stehen praktiziert werden.</li>



<li><strong>Praxis von kontemplativem Hatha Yoga</strong>: Hatha bedeutet die &#8222;Vereinigung von Sonne und Mond&#8220;, wobei die Sonne den männlichen, yang-ausstrahlenden Aspekt und der Mond den weiblichen, yin-empfangenden Aspekt darstellt. Viele Yogastellungen, wie sie in unserer Schule praktiziert werden, arbeiten direkt am Ausgleich der Yin- und Yang-Aspekte der verschiedenen Ebenen des Praktizierenden.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2021 / 03 &#124; Frühlingserwachen</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2021/03/01/newsletter-2021-03-fruehlingserwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 12:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2664</guid>

					<description><![CDATA[Die ersten Frühblüher, das Vogelgezwitscher am Morgen, wärmere Sonnenstrahlen und längere Tage erwecken unseren Lebensgeist, der sich im Winter zurückgezogen hat. Unsere Sinne sehnen sich nach Impulsen durch Farben, Gerüche, Berührungen und Geschmäcker, welche uns mit dem erwachenden, neuen Leben verbinden. Sind das nur oberflächliche, vergängliche Aspekte, welche uns von wesentlichen Dingen ablenken oder können&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2021/03/01/newsletter-2021-03-fruehlingserwachen/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2021 / 03 &#124; Frühlingserwachen</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die ersten Frühblüher, das Vogelgezwitscher am Morgen, wärmere Sonnenstrahlen und längere Tage erwecken unseren Lebensgeist, der sich im Winter zurückgezogen hat. Unsere Sinne sehnen sich nach Impulsen durch Farben, Gerüche, Berührungen und Geschmäcker, welche uns mit dem erwachenden, neuen Leben verbinden.</em></p>



<p><em>Sind das nur oberflächliche, vergängliche Aspekte, welche uns von wesentlichen Dingen ablenken oder können sie uns mehr lehren?</em></p>



<p>Das Frühlingserwachen erinnert uns daran, bewusst und froh zu leben, alles um uns herum achtsam wahrzunehmen, aufzuwachen aus der alltäglichen Routine und die kleinen Wunder zu erkennen.</p>



<p>Tantra lehrt, dass uns jede Sinneserfahrung helfen kann, bewusster zu werden. Es kommt einfach darauf an, wie wir ihr begegnen: konsumieren wir den Genuss der Sinneserfahrung unbewusst und routinemässig oder bringen wir Achtsamkeit in diesen Moment und geniessen die Erfahrung in all ihren Nuancen?</p>



<p>Wenn wir zum Beispiel etwas besonders Gutes essen, können wir dies tun abgelenkt von anderen Dingen (Zeitung, Handy, Leute, etc.), so dass wir den Geschmack der Nahrung gar nicht wahrnehmen und nur kurz das befriedigende Sättigungsgefühl erkennen oder wir können jeden Bissen bewusst geniessen und wahrnehmen, was der Genuss in uns auslöst.&nbsp;</p>



<p>Die Bewusstheit in der Erfahrung bringt eine grosse innere Zufriedenheit und Zentriertheit mit sich. Wir lernen ganz im Moment präsent zu sein, eins zu werden mit der Erfahrung, ohne uns darin zu verlieren. Die Unbewusstheit in einem solchen Moment kann uns abhängig machen von der Erfahrung, da ein Gefühl der Unbefriedigung zurück bleibt und wir uns nach einer erneuten Erfahrung sehnen, die uns mehr befriedigt. Wenn wir uns hingegen dem Sinneseindruck ganz hingeben, ohne mit unserer Aufmerksamkeit abzuschweifen, können wir unseren normalen Grenzen sprengen. Wir vergessen mögliche Sorgen oder Pläne, bis unser Bewusstsein sich ganz vereinigt mit der Erfahrung. Dies bringt uns zu einem Zustand der inneren Freiheit.</p>



<p>Das gleiche Prinzip gilt für alle Sinneserfahrungen, auch für die erotische. Die Bewusstheit in der Sinnlichkeit befreit uns von Fesseln und Erwartungen. Sie erzeugt einen Zustand von innerer Ruhe und Losgelöstheit. Der tantrische Pfad wird auch der Pfad der höheren Askese genannt: damit ist gemeint, dass der Praktizierende Sinneserfahrungen nicht vermeidet, sondern seine Fähigkeit Bewusstheit in die Erfahrungen zu bringen verbessert und dadurch ein inneres Gleichgewicht herstellt. Je intensiver die Situation ist, desto grösser muss die Fähigkeit bewusst zu bleiben sein. Es ist wie bei einem Surfer, der die Meisterschaft auf der Welle zu reiten verbessert, bis er auf ganz grossen und starken Wellen Kunststücke machen kann, ohne im Wasser unterzugehen. Wie der Surfer seine Meisterschaft erlangt durch Übung, so auch der Tantrika. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Konzentrationsfähigkeit des Geistes, welche durch verschiedene Yogaübungen gestärkt und perfektioniert werden kann. Die Selbstdisziplin ist auf dem tantrischen Weg eine wichtige Eigenschaft, damit wir durch intensive Sinneserfahrungen wachsen können.</p>



<p><strong>Übung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wähle einen Sinneseindruck aus: eine duftende Blume, harmonische Musik, etwas Köstliches zum Essen oder eine sanfte Berührung durch jemanden</li>



<li>Nimm dir Zeit, ruhig zu werden und dich zu entspannen. Du kannst dich für einige Minuten auf deinen Atem konzentrieren, ohne ihn zu beeinflussen.</li>



<li>Lass nun den Sinneseindruck auf dich wirken. Konzentriere deine Aufmerksamkeit ganz auf den gewählten Sinn. Wenn der Geist abschweift, bring ihn zurück zur Erfahrung.</li>



<li>Lass die Erfahrung dein ganzes Wesen erfüllen.</li>



<li>Nun versuche, diesen Prozess als Beobachter wahrzunehmen. Lass dir Zeit dabei.</li>



<li>Zum Schluss nimm wahr, was diese Erfahrung in dir bewirkt hat, wie du dich fühlst.</li>



<li>Wenn du die Übung mit jemandem zusammen machst, wechselt dann die Rollen und zum Schluss tauscht ihr euch aus.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2020 / 12 &#124; Der Pfad des Karma Yoga</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2020/12/01/newsletter-2020-12-der-pfad-des-karma-yoga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 12:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2666</guid>

					<description><![CDATA[Das ideale menschliche Wesen ist dasjenige, das inmitten der tiefsten Stille und der größten Einsamkeit die intensivste Aktivität findet, und dasjenige das inmitten der intensivsten Aktivität die Stille und die Einsamkeit der Wüste findet.&#8220; &#8211; Swami Vivekananda Karma Yoga stellt eine der vier klassischen Hauptformen des Yoga dar (Jnana Yoga, Raja Yoga, Bhakti Yoga, Karma&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2020/12/01/newsletter-2020-12-der-pfad-des-karma-yoga/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2020 / 12 &#124; Der Pfad des Karma Yoga</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Das ideale menschliche Wesen ist dasjenige, das inmitten der tiefsten Stille und der größten Einsamkeit die intensivste Aktivität findet, und dasjenige das inmitten der intensivsten Aktivität die Stille und die Einsamkeit der Wüste findet.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p><strong><em>&#8211; </em></strong>Swami Vivekananda</p>



<p>Karma Yoga stellt eine der vier klassischen Hauptformen des Yoga dar (Jnana Yoga, Raja Yoga, Bhakti Yoga, Karma Yoga). Genau wie in den anderen Formen des Yoga ist das Ziel des Karma Yoga die spirituelle Entwicklung des beständig Praktizierenden zu ermöglichen und zu beschleunigen. Der größte Unterschied zu allen anderen Formen des Yoga ist, dass Karma Yoga von Anfang an sehr gut ausgeübt werden kann, und dass es während des ganzen Tages angewendet werden kann.&nbsp;</p>



<p>Es kann wie folgt definiert werden: „Karma Yoga ist das Yoga der tiefen und eingehenden Verschmelzung mit dem Göttlichen durch jegliche selbstlose Handlung.“ Das bewusste Loslassen von Erwartungen, Ängsten und möglichen Ergebnissen gegenüber der Aktivität, die wir ausführen, ermöglicht einen Zustand von Losgelöstheit, Transparenz und harmonischer Integration unseres Wesens in das Ganze.&nbsp;</p>



<p>Dieser Pfad kann leicht verbunden werden mit anderen Yogapfaden- zum Beispiel mit Raja Yoga, zu welchem auch die Praxis von Hatha Yoga gehört. Das Ausüben von Asanas und von Pranayama kann als Tätigkeit dem Göttlichen gewidmet werden, so dass wir die Wirkungen der Praxis frei von Anhaftung geniessen können und damit nicht unser Ego aufblähen. Indem wir alle Formen selbstsüchtiger Anhaftungen schrittweise aufgeben, durch ständige und mühelose Kontrolle unserer mentalen Fortschritte, durch völlig losgelöstes und niemals durch Selbstsucht motiviertes Handeln, durch unser Streben, all die Ergebnisse unserer Aktivitäten voller Aufrichtigkeit dem Göttlichen anzubieten, werden wir beginnen, schrittweise die höchste Freiheit zu erlangen, weil wir von dem Moment an, in dem wir den Höchsten Willen durch uns handeln und uns in all unserem Tun führen lassen, blitzschnell aus dem Bereich der Beeinflussung durch unser Ego herauskommen und deshalb mit der Höchsten Harmonie in Verbindung treten.</p>



<p><strong>Übung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu Beginn des Tages nimm dir etwas Zeit, bevor du mit den Tätigkeiten beginnst. Werde still, zentriere dich in deiner Mitte.</li>



<li>Fühle die Verbundenheit zwischen dir und dem Göttlichen (dem Höchsten, Absoluten&#8230;.)</li>



<li> Widme die Früchte all deiner Tätigkeiten dieses Tages dem Göttlichen.   </li>



<li> Nimm wahr, wie du zum Kanal der universellen Harmonie wirst, die sich durch dich manifestiert.</li>



<li>Komm während des Tages in ruhigen Momenten zu diesem Zustand zurück.</li>
</ul>



<p>In unseren Kursen wird Karma Yoga als integraler Bestandteil gelehrt und praktiziert. Auch die Lehrenden praktizieren Karma Yoga beim Unterrichten und bei allen anderen Tätigkeiten im und für’s Yogazentrum.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2020 / 01 &#124; Santosha</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2020/01/01/newsletter-2020-01-santosha/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 12:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2668</guid>

					<description><![CDATA[Zufriedenheit &#8211; Santosha  Aus der Zufriedenheit entspringt die höchste Glückseligkeit. &#8211; Patanjali, Yogasutras 2. Kapitel Wie entsteht innere Zufriedenheit? Und wie kann ich sie dauerhaft werden lassen?  Kann ich sie erlangen durch äussere Dinge, wie zum Beispiel durch Geschenke oder Diplome?Für eine Weile wird mich ein Geschenk zufrieden machen, wenn es meinen Wünschen entspricht und&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2020/01/01/newsletter-2020-01-santosha/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2020 / 01 &#124; Santosha</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Zufriedenheit &#8211; Santosha</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em> Aus der Zufriedenheit entspringt die höchste Glückseligkeit.</em></p>
</blockquote>



<p>&#8211; Patanjali, Yogasutras 2. Kapitel</p>



<p><em>Wie entsteht innere Zufriedenheit? Und wie kann ich sie dauerhaft werden lassen?  Kann ich sie erlangen durch äussere Dinge, wie zum Beispiel durch Geschenke oder Diplome?</em><br><em>Für eine Weile wird mich ein Geschenk zufrieden machen, wenn es meinen Wünschen entspricht und ein erlangtes Diplom wird mir Selbstbestätigung und Zufriedenheit bringen, bis der nächste Wunsch in mir aufsteigt und meinen Geist in Unruhe versetzt.</em></p>



<p>Was sagt die Yogatradition zu diesem Thema? Unzufriedenheit entsteht durch das Gefühl von Verlangen, welches den Geist in Bewegung bringt und dadurch Unruhe im Wesen erzeugt. Bleibende Zufriedenheit können wir nur erlangen durch eine aktive innere Haltung, die wir einnehmen, unabhängig von äusseren Begebenheiten. Die Basis eines jeden Yogapfades sind die ethischen und moralischen Richtlinien, genannt Yamas und Niyamas. Das Befolgen dieser ermöglicht das Fortschreiten auf dem Pfad zu höheren Stufen. Es gibt fünf Yamas, welche das harmonische Verhalten gegenüber der Umwelt beschreiben und fünf Niyamas, die die harmonische Beziehung gegenüber sich selber betrachten. Zu letzteren gehört «Santosha», die Zufriedenheit. Es kann gleichgesetzt werden mit dem Zustand von tiefem inneren Frieden, welcher entsteht durch aktives Annehmen dessen, was im Moment in uns selbst und in unserem Leben ist. Dadurch gelangt der Mensch ganz spontan in die Gegenwart; er lebt weder in Gedanken in der Vergangenheit, noch träumt er von einer besseren Zukunft. Das innere Gleichgewicht entsteht durch die Losgelöstheit von Ängsten, von Wünschen oder von Freuden; es ist ein Seinszustand, der frei ist von äusseren Umständen. So gelangt die Yogini oder der Yogi in die wahre Meditation- die innere Zufriedenheit ermöglicht die Konzentration und das Vertiefen des meditativen Zustandes. Wenn der Geist angetrieben wird von der Energie des Verlangens, dann wird die Konzentration immer wieder unterbrochen und der tiefere Zustand in der Meditation wird verhindert.</p>



<p>Das meint Patanjali in den berühmten Yogasutras, wenn er sagt, dass die Glückseligkeit der Zufriedenheit entspringe. Die Yamas und Niyamas sind die nötige Basis für das Fortschreiten auf dem Yogapfad- wir können den Zustand der Glückseligkeit erreichen, wenn wir in jedem Moment den Zustand der Zufriedenheit kultivieren.</p>



<p><strong>Übung: Kultivieren von Akzeptanz</strong></p>



<p>Bemühe dich, aktiv dich selber und deine momentane Lebenssituation anzunehmen. Vertraue darauf, dass das Leben dir genau das schenkt, was für deine weitere Entwicklung notwendig ist. Verzichte darauf, dich mit anderen Menschen zu vergleichen.</p>



<p>Aus dieser Akzeptanz entwickelt sich Zufriedenheit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2018 / 01 &#124; Anfangsenergie</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2018/01/01/newsletter-2018-01-anfangsenergie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2018 12:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2672</guid>

					<description><![CDATA[Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.” &#8211; Stufen, Hermann Hesse Der Start ins neue Jahr bringt die Möglichkeit mit sich, neu anzufangen; alles Neue wird von der Gnade getragen, die jedem neuen Anfang zu eigen ist. Wenn wir die Welle der Anfangsenergie gekonnt reiten, dann&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2018/01/01/newsletter-2018-01-anfangsenergie/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2018 / 01 &#124; Anfangsenergie</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, <br>der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.”</p>
</blockquote>



<p>&#8211; Stufen, Hermann Hesse</p>



<p>Der Start ins neue Jahr bringt die Möglichkeit mit sich, neu anzufangen; alles Neue wird von der Gnade getragen, die jedem neuen Anfang zu eigen ist. Wenn wir die Welle der Anfangsenergie gekonnt reiten, dann können wir unsere Ziele erreichen. Es ist eine Tradition, sich zu Beginn des neuen Jahres gute Vorsätze vorzunehmen- doch ist es nicht immer einfach, diese einzuhalten. Sie bleiben nur gute Vorsätze, die nicht in die Tat umgesetzt werden. Ein Sprichwort besagt: <em>“Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.”</em>&nbsp; Wie also können wir unsere guten Vorsätze erfolgreich umsetzen und die Welle meisterhaft reiten ohne unterzugehen?</p>



<p>Alle Prozesse haben eine zyklische Struktur. Wenn wir diese kennen und unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, können wir leichter erfolgreich sein. Jeder Anfang ist geprägt durch Enthusiasmus und durch wenig eigene Anstrengung, alles scheint wie von selber zu laufen. Nach einiger Zeit wenn die Anfangsenergie schwächer wird, ist unsere eigene Anstrengung mehr gefragt. Diese Anstrengung sollte möglichst entspannt und losgelöst sein, im Vertrauen darauf, dass wir unser Ziel erreichen.&nbsp; Mit Hilfe unserer Willenskraft und unserem Durchhaltevermögen können wir die Effizienz unserer Taten vergrössern. Um bleibende Ergebnisse in unserer Yogapraxis (und auch in anderen Lebensbereichen) zu erzielen braucht es meistens langfristige und konstante Anstrengung. Bevor wir unser Ziel erreichen, werden wir vielleicht konfrontiert mit Frustration oder inneren Widerständen oder wir verlieren unser ursprüngliches Ziel aus den Augen, weil wir von anderen Dingen abgelenkt werden. In diesem Moment, den man als Wendepunkt bezeichnen könnte, ist es nötig, dass wir bewusst den Impuls zur Tat durch unsere Willenskraft erneuern. Dadurch verbinden wir uns mit dem ursprünglichen Bestreben und mit der Anfangsenergie. Es befreit uns auch von Routine und Langeweile, die sich vielleicht eingeschlichen haben. Alle Prozesse zeichnen sich durch diese Phasen aus, welche hier noch einmal kurz zusammengefasst dargestellt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anfang: Enthusiasmus, kleine eigene Anstrengung, grosse Ergebnisse.</li>



<li>Fortgeschrittene Phase: Enthusiasmus nimmt ab, eigene Anstrengung ist gefordert, Gnade des Anfangs vermindert sich.</li>



<li>Wendepunkt: Herausforderungen, Hindernisse tauchen auf. Erneuerung des Impulses zur Tat durch Willenskraft ist nötig. Ausdauer und Durchhaltevermögen sind gefragt. Überwinden der Hindernisse durch Anstrengung.</li>



<li>Endphase: das Ziel ist erreicht, klare Ergebnisse. Anerkennung des eigenen Einsatzes, Freude am Ergebnis.</li>
</ul>



<p>Somit sehen wir, dass der Wendepunkt eine entscheidende Rolle spielt, um den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen- wenn wir den Vorsatz aufgeben, haben wir vergessen oder verpasst den Impuls zu erneuern und unsere Willenskraft bewusst einzusetzen. Das Bewusstsein darüber, dass ein solcher Wendepunkt in jedem Prozess auftauchen wird, hilft uns dabei ihn zu erkennen und zu überwinden. Das beste Mittel, um unsere Aspiration und unseren Enthusiasmus zu nähren, ist die bewusste Wahrnehmung unsere Ergebnisse der Yogapraxis und sie zu schätzen. Wenn wir unser Ziel erreicht haben, sollten wir dies gebührlich feiern und geniessen. Das wird uns unglaublich viel dabei helfen, uns etwas Neues vorzunehmen und es in die Tat umzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2017 / 10 &#124; Vom Gedankenwirrwarr zu innerem Frieden</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2017/10/01/newsletter-2017-10-vom-gedankenwirrwarr-zu-innerem-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2017 11:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2674</guid>

					<description><![CDATA[Welche Gedanken gehen dir unbemerkt durch den Kopf? Dies ist relevant, denn es bestimmt, wie du die Welt siehst und erlebst. Im Yoga werden Gedanken als so konkret wie materielle Dinge betrachtet: sie bestehen aus Schwingungen, deren Frequenzen analog zur Qualität des Gedankens sind. Wenn wir zum Beispiel oft denken, dass das Leben hart und&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2017/10/01/newsletter-2017-10-vom-gedankenwirrwarr-zu-innerem-frieden/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2017 / 10 &#124; Vom Gedankenwirrwarr zu innerem Frieden</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Welche Gedanken gehen dir unbemerkt durch den Kopf?</p>



<p>Dies ist relevant, denn es bestimmt, wie du die Welt siehst und erlebst. Im Yoga werden Gedanken als so konkret wie materielle Dinge betrachtet: sie bestehen aus Schwingungen, deren Frequenzen analog zur Qualität des Gedankens sind. Wenn wir zum Beispiel oft denken, dass das Leben hart und anspruchsvoll ist, dann wird sich uns das Leben von dieser Seite zeigen. Wir sind wie ein Sender, der Schwingungen einer bestimmten Frequenz sendet und dann bereit ist, Schwingungen desselben Frequenzbereiches wahrzunehmen. Um uns von der Tyrannei der automatisierten Gedankenprozesse zu befreien, müssen wir lernen, den Gedankenfluss bewusst durch unsere Aufmerksamkeit zu lenken. Je besser uns dies gelingt, desto mehr haben wir Einfluss darauf, wie sich unser Leben gestaltet.</p>



<p>Die Gedanken binden uns an unsere Vergangenheit. Sie sind die Summe all unserer Erfahrungen und bilden nach und nach unbewusste Gewohnheiten als Antwort auf Anforderungen unserer Umgebung oder von uns selber. Mit Hilfe unseres Bewusstseins können wir diese Muster erkennen und bewusst den Inhalt unserer Gedanken bestimmen. Dies bedingt eine konstante Aufmerksamkeit und eine bewusste Entscheidung unsererseits. Während der restlichen Zeit, in der unsere Aufmerksamkeit abschweift, funktionieren wir fast wie Roboter nach einem vorbestimmten Programm, welches uns nicht bewusst ist.</p>



<p>Hier geben wir einen Überblick über die Phasen und Anforderungen der inneren Reise vom chaotischen Gedankenwirrwarr zum inneren Frieden. Wir geben auch eine ganz einfache Übung mit auf den Weg, die es ermöglicht sich der eigenen Gedanken bewusst zu werden.&nbsp;</p>



<p>Die unbewussten Muster des Geistes werden geformt durch gleichartige, wiederholte und unbewusste Gedanken. Sie werden beeinflusst durch unsere Erfahrungen in der Kindheit, durch die Gesellschaft, durch die Erziehung und Bildung, die wir durchlaufen. Diese Gedankenmuster wiederum führen zu unbewussten Verhaltensmustern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erster Schritt: Erkennen der Notwendigkeit</h2>



<p>Dies mag der schwierigste Schritt sein. Es ist nicht leicht uns einzugestehen, dass wir nicht frei bestimmen, was wir denken und zum Teil auch nicht&nbsp; wie wir agieren und reagieren. Der Geist schützt sich selbst vor Veränderung indem er uns weis macht, dass er alles unter Kontrolle hat und alles in Ordnung ist. Das stimmt natürlich auch, bedeutet aber, dass das automatisierte Programm ohne Zwischenfälle abläuft und wir zu einem grossen Teil der Zeit mit Routine und unbewussten Handlungen funktionieren.</p>



<p>Wenn wir die Aufmerksamkeit auf unsere Gedanken lenken und uns bewusster werden, was in uns abläuft, kann das durchaus unangenehm sein. Es ist nicht leicht, bei der Sache zu bleiben, vertraute und bequeme Verhaltensmuster werden vielleicht in Frage gestellt und wir bemerken, dass die Verantwortung für unser Leben in unserer Hand liegt. Um unseren Geist zu zähmen brauchen wir viel Geduld und Selbstdisziplin, wie wenn wir zum Beispiel lernen, ein Instrument geschickt zu spielen. Der Geist ist wie ein ungezähmtes Tier, das sich nicht unterordnen und seine Freiheit behalten will. Solange der Geist aber nicht trainiert wird, sind wir seine Diener und tun, was er will. Sobald er gezähmt ist, sind wir diejenigen, die Befehle erteilen und der Geist ist unser williger Diener.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweiter Schritt: das Wahrnehmen der Gedanken</h2>



<p>Bevor wir den Geist lenken lernen, bemühen wir uns darum, einfach wahrzunehmen, was im Geist vor sich geht. Wir beobachten die Gedanken, ohne sie zu beurteilen oder zu verändern. Je bewusster wir die Gedanken wahrnehmen, desto mehr erkennen wir deren pausenlosen, planlosen Strom. Kaum eine Sekunde vergeht, in der wir nichts denken, assoziativ hüpft der Geist von einem Gedanken zum nächsten.&nbsp;</p>



<p>Die folgende Methode ist ein Teil unseres Traditionellen Yogakurses und hilft uns, Distanz zu gewinnen zu unseren Gedanken. Wir lernen sie wahrzunehmen ohne uns mit ihnen zu identifizieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für diese Methode brauchst du eine analoge Uhr mit einem Sekundenzeiger. Am besten ist es, wenn man kein Ticken hört. (Sehr gut ist zum Beispiel das App “Analog Clock” für Android).</li>



<li>Sitze in einer komfortablen Position mit aufrechter Wirbelsäule und platziere die Uhr dir gegenüber auf Augenhöhe.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schliesse die Augen und entspanne dich tief. Lass alle alltäglichen Sorgen los und mache dich frei von jeglichen Erwartungen.</li>



<li>Öffne nun die Augen und richte deinen Blick und deine Aufmerksamkeit in einer entspannten Weise auf den Sekundenzeiger. Fokussiere deine ganze Aufmerksamkeit nur auf die Spitze des Sekundenzeigers und folge seiner Bewegung.</li>



<li>Wenn du bemerkst, dass Gedanken oder traumartige Bilder in deinem Geist auftauchen (was normalerweise nach 2-10 Sekunden vorkommt), dann bring die Aufmerksamkeit zurück zum Zeiger.</li>



<li>Zum Schluss schliesse die Augen und bemerke die Wirkungen der Übung auf deinen Geist.</li>
</ul>



<p>Starte mit 5 bis 15 Minuten pro Tag. Es ist viel fruchtbarer jeden Tag 10 Minuten ein Jahr lang zu praktizieren als 2 Stunden pro Tag für 2 Wochen, auch wenn die Summe der Zeit die gleiche ist. Zu Beginn hast du vielleicht das Gefühl, dass du eher Rückschritte als Fortschritte machst. Das ist deshalb so, weil du dir der Aktivität deines Geistes viel bewusster wirst. Gib nicht auf. Beachte den Zustand von tiefer Entspannung während der Übung und nimm die Gedanken wahr ohne sie zu beurteilen oder zu bekämpfen. Durch Widerstand erhalten die Gedanken Energie, deshalb lass sie einfach vorbeiziehen und begib dich in die Position eines neutralen Beobachters. Dies wird die Gedanken nach und nach schwächer machen und weniger aufdringlich werden lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dritter Schritt: Fokussieren der Aufmerksamkeit</h2>



<p>Ebenso wichtig wie das Fokussieren unserer Aufmerksamkeit durch passende Methoden ist das Entwickeln einer bewussten Haltung in jedem Moment unseres alltäglichen Lebens. Je freier wir sind von der Identifikation mit unseren Gedanken, desto mehr können wir unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, was wir in dem Moment wählen, z.B.&nbsp; die Handlung, die wir gerade ausführen. Der innere Strom der Gedanken wird jetzt bewusst auf den Moment gelenkt und auf das, was wir gerade tun. Die Gedanken wirken nun so unterstützend und führen uns nicht fort, von dem was wir gerade tun. Dies führt zu einem Gefühl von grösserer Präsenz und Ausgeglichenheit. Es ist auch möglich die Gedanken auf einen bestimmten positiven Zustand zu lenken, der uns Wohlergehen und Harmonie bringt, wie z. B. der Zustand von Optimismus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vierter Schritt: Innerer Frieden</h2>



<p>Wenn die Aufmerksamkeit spontan und leicht gelenkt werden kann, ist es möglich, ganzheitliche innere Zustände zu nähren und aufrecht zu erhalten. Um die Qualität der Aufmerksamkeit weiter zu vertiefen, ist es nötig, sie mehr und mehr nach innen zu richten: die Praxis von Aufmerksamkeit wird zu einer Vertiefung der Selbst-Erkenntnis. Das Bewusstsein dringt tiefer ein und verbindet sich mit den emotionalen und spirituellen Ebenen unseres Wesens. Die Tiefe der Selbsterkenntnis, die erreicht werden kann durch Selbstbeobachtung ist unbegrenzt. Die Fähigkeit ganz im Moment zu leben wird deutlich grösser und die Erfahrung des Alltags wird meditativ. Die Aufmerksamkeit ist verankert in den Tiefen des Wesens, in der Seele, und die Wahrnehmung der Umgebung durch die Sinne geschieht auf harmonische Weise, ohne die Verbindung nach innen zu unterbrechen. Die Erfahrung der Wirklichkeit wird nun nicht mehr getrübt durch den Filter der willkürlichen Gedanken, sondern der Geist ist wie ein spiegelglatter See, der das Umgebende klar wiedergibt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Newsletter 2016 / 3 &#124; Yoga der Sehnsucht</title>
		<link>https://integrativesyoga.ch/2016/03/01/newsletter-2016-3-yoga-der-sehnsucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hakim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 12:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://integrativesyoga.ch/?p=2676</guid>

					<description><![CDATA[Die tantrische Weisheit besagt, dass die Energie des Verlangens, die wir wahrnehmen, wenn wir uns von unserem Geliebten angezogen fühlen, dieselbe ist wie diejenige der Sehnsucht, die wir als Bestreben höhere spirituelle Sphären zu erreichen, wahrnehmen. Wie kommt es, dass dieses eine Verlangen auch das Fundament für alles Leiden bildet, so wie es spirituelle Traditionen&#8230; <a class="more-link" href="https://integrativesyoga.ch/2016/03/01/newsletter-2016-3-yoga-der-sehnsucht/"><span class="screen-reader-text">Newsletter 2016 / 3 &#124; Yoga der Sehnsucht</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die tantrische Weisheit besagt, dass die Energie des Verlangens, die wir wahrnehmen, wenn wir uns von unserem Geliebten angezogen fühlen, dieselbe ist wie diejenige der Sehnsucht, die wir als Bestreben höhere spirituelle Sphären zu erreichen, wahrnehmen. Wie kommt es, dass dieses eine Verlangen auch das Fundament für alles Leiden bildet, so wie es spirituelle Traditionen darlegen?</p>



<p>Die Praxis von Yoga und Meditation wird oft angeboten als Heilmittel gegen Sorgen unseres alltäglichen Lebens, das geprägt ist vom Erfüllen von verschiedensten Wünschen und vom Nachkommen von Verpflichtungen. Tantrische Weisheit bietet die Möglichkeit an, den Frieden und das Gleichgewicht im Alltäglichen zu finden. Die innere Haltung gegenüber dem Leben ist dabei entscheidender als das, was wir tun.&nbsp; Das Geheimnis hier ist das bewusste und losgelöste Handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Losgelöstheit im Handeln</h2>



<p>Unser erster und grösster Irrtum in Bezug zur Energie des Verlangens ist die gedankliche und emotionale Verbindung von der Erfüllung dieses Verlangens mit dessen Objekt: wir denken, dass die Schokolade unser Verlangen nach Süssem und unser Geliebter unser Verlangen nach Nähe und Affektivität erfüllen. Das stimmt natürlich &#8211; aber viele andere Dinge tun das vielleicht auch. Wir haben die Tendenz uns emotional an die Objekte unseres Verlangens zu heften durch eine unbewusste Haltung. Wir werden vielleicht von bestimmten Dingen oder Menschen sogar abhängig. Dies wiederum kann zu Leiden führen, wenn wir das Objekt verlieren.</p>



<p>Was löst die Abhängigkeit auf? Losgelöstheit. Leicht gesagt, schwer getan. Es hilft uns, wenn wir lernen zu unterscheiden zwischen unseren tiefen, inneren Bedürfnissen und ihrem Ausdruck in einem bestimmten Verlangen. Wir projezieren möglicherweise unser innerstes Bedürfnis nach Nähe auf die Befriedigung durch Essen oder wir essen zu wenig, weil wir unseren Körper nicht ganz annehmen können. Unbefriedigte innere Bedürfnisse und unbefriedigte Wünsche verursachen einen inneren Druck, bis zum Leidensdruck. Wir können sie nicht vermeiden und sollen dies auch nicht.</p>



<p><strong>Bewusstheit im Handeln</strong></p>



<p>Losgelöstheit entsteht durch Bewusstheit. Die Bewusstheit wiederum vergrössert sich durch kontinuierliche Praxis der Aufmerksamkeit. Wir können, wenn wir wollen, in jeder Handlung, die wir vollziehen voll und ganz aufmerksam sein, egal ob es sich um Abwaschen, Essen, Lesen, Liebe machen oder etwas Anderes handelt. Das Fokussieren und erneute Fokussieren auf die Handlung ist mit der Zeit anstrengungslos. Da unser Leben oft von unbewussten routinierten Handlungen bestimmt ist, braucht es aber einige mentale Anstrengung, um die unbewusste Routine in eine bewusste Handlung umzuwandeln.</p>



<p>Der Unterschied zwischen dem tantrischen Pfad und dem asketischen Pfad kann am besten daran erkannt werden, wie mit der Energie des Verlangens umgegangen wird. Der asketische Pfad weist den Praktizierenden an, die Objekte des Verlangens zu meiden und den Geist auf erhebende Aspekte zu lenken. Der tantrische Pfad lehrt, die Energie der Sehnsucht zu verwenden, um unsere Bewusstheit zu verfeinern, indem das Objekt des Verlangens und der Mechanismus des Verlangens so stark bewusst gemacht wird, bis sie transzendiert werden können. Das bedeutet, dass wir entweder unser Verlangen bewusst befriedigen oder bewusst eine andere Handlung wählen, ohne dabei das Verlangen zu unterdrücken, sondern diese Energie für etwas Anderes einsetzen.</p>



<p>Die Transformation der Energie des Verlangens (oder auch einer beliebigen anderen Energie), so dass sie beliebig eingesetzt werden kann, ist wirklich magisch und kann erlangt werden durch bestimmte Übungen. Grundlegend ist, dass wir uns dieser Grundenergie bewusst werden, die hinter jedem Wunsch und hinter jedem Verlangen steht und wir erkennen, dass diese Energie alles, das wir tun unterstützt und nährt.</p>



<p>Je bewusster wir diese Energie wahrnehmen, desto mehr haben wir Einfluss darauf, wie sie unser Leben bestimmt- trägt sie uns oder zieht sie uns runter? Dies geht Hand in Hand mit dem Zustand von innerer Freiheit. Freiheit hier im Sinne von der bewussten Wahl, was ich will und wie ich handle.</p>



<p><strong>Eine einfache Übung </strong></p>



<p>Hier ist eine praktische und ganz simple tantrische Methode, die benutzt werden kann um unser Wesen zu befreien von unbewussten Tendenzen ein Verlangen zu stillen. Hier gezeigt am Beispiel des Bedürfnisses (viel) Schokolade zu essen, was aber auf andere Bedürfnisse übertragen werden kann.</p>



<p>Als erstes befriedige das Bedürfnis nach Schokolade in der normalen Weise (Menge). Nach der ersten Befriedigung fahre fort Schokolade zu essen, aber in einer sehr aufmerksamen und bewussten Weise. Fokussiere all deine Aufmerksamkeit darauf, was in dir passiert, während du isst. Dies bewirkt nach und nach den Wechsel von der unbewussten routinierten Handlung zur bewussten, losgelösten Handlung. Mit der Zeit wirst du bemerken, dass das Bedürfnis schneller gestillt wird. Dabei ist wesentlich, dass du jedes Mal, wenn du Schokolade ist, früher zur bewussten Haltung wechselst. Wende die Methode jedes Mal an, wenn du Schokolade ist- es wird der Moment kommen, in dem du dich ganz frei vom inneren Impuls Schokolade essen zu wollen fühlst.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
